AMD Prozessoren (CPU)

Neue und gebrauchte AMD Prozessoren (CPU)   

AMD Sockel: AM2/AM2+, AM3/AM3+, FM2/FM2+, AM4/AM4+, sTR4, sTRX4

Beschreibung für Prozessoren (CPU)

Ein Prozessor ist ein (meist sehr stark verkleinertes) (meist frei) programmierbares Rechenwerk, also eine Maschine oder eine  elektronische Schaltung, die gemäß übergebenen Befehlen andere Maschinen oder elektrische Schaltungen steuert und dabei einen Algorithmus (Prozess) vorantreibt, was meist Datenverarbeitung beinhaltet.  Der weitere Artikel beschreibt ausschließlich diese Bedeutung, am Beispiel des Prozessors eines Computers. Am bekanntesten sind Prozessoren als Hauptprozessor, zentrale Recheneinheit oder (allgemeiner) zentrale Verarbeitungseinheit  (kurz ZVE, englisch central processing unit, kurz CPU) für Computer oder computerähnliche Geräte, in denen sie Befehle ausführen; am verbreitetsten sind sie als Mikrocontroller in  eingebetteten Systemen (etwa in Waschmaschinen, Ticketautomaten, DVD-Spielern, Smartphones usw.)

Beschreibung Sockel AM2 / AM2+ Prozessoren (CPU)

Der Sockel AM2 ist ein Prozessorsockel für AMD-Prozessoren der Athlon-64-Familie und der darauf basierenden Sempron-Prozessoren ab Revision F.
Mit dem Sockel AM2 führte AMD das DDR2-Speicherinterface und die Virtualisierungstechnik AMD-V/ in seinen Prozessoren ein.
Die Prozessoren wurden zuerst in der 90-nm-Fertigung produziert, seit Anfang Dezember 2006 auch in 65 nm.
Der Sockel AM2 ist der Nachfolger von Sockel 754 und Sockel 939. Der Sockel 754 wurde allerdings noch eine Zeit lang für den Sempron und AMD Turion 64 weitergeführt, während der Sockel 939 relativ  schnell vom Markt verschwand.
Mit leichten Verbesserungen trat im Herbst 2007 der Sockel AM2+ die Nachfolge des AM2 an. Beide Sockel sind mechanisch und elektrisch kompatibel, wodurch auch Prozessoren für den Sockel AM2+ (solche auf K10-Basis)  auf Mainboards mit Sockel AM2 nutzbar sind, allerdings zum Teil mit reduziertem Funktions- und evtl. Leistungsumfang.

Beschreibung Sockel AM3 / AM3+ Prozessoren (CPU)

Der Sockel AM3 ist ein Prozessorsockel des Unternehmens AMD. Er wurde Anfang Februar 2009 vorgestellt und ist direkter Nachfolger des Sockel AM2+.> Die größte Veränderung ist der  Umstieg von DDR2- auf DDR3-Arbeitsspeicher: Während AM2- und AM2+-CPUs einen Dual-Channel-DDR2-Speichercontroller beinhalten und der Sockel entsprechende Pins für  die Anbindung dieses Speicherbusses bereitstellen müssen, ist der Sockel AM3 für die Dual-Channel-Anbindung von DDR3-Speicher ausgelegt. AM3-CPUs besitzen deshalb einen DDR3-Speichercontroller. Bislang besitzen AM3-CPUs zusätzlich auch einen  DDR2-Speichercontroller, wodurch sie nach einem BIOS-Update auch auf älteren AM2/AM2+-Motherboards laufen können. Ältere AM2/AM2+-Prozessoren, einschließlich derjenigen aus der ersten Phenom-Serie mit Toliman- und  Agena-Kernen, sind jedoch wegen des fehlenden oder nicht freigeschalteten DDR3-Speichercontrollers nicht auf AM3-Motherboards lauffähig.
Die auf dem Sockel AM3 eingesetzten Phenom II, Athlon II und Sempron 1xx CPUs haben nicht die 941 Kontakte wie der Sockel selbst, sondern nur 938 Pins.
AM3+ ist eine Modifikation des AM3-Sockels, die für AMD-Prozessoren der FX-Serie benötigt wird. Alle AM3-Prozessoren funktionieren auch in einem AM3+-Mainboard, umgekehrt ist das nur eingeschränkt der Fall.  Während einige Mainboard-Hersteller dies (nach einem BIOS-Update) unterstützen, wird es von AMD nicht empfohlen.

Beschreibung Sockel FM2 / FM2+ Prozessoren (CPU)

Sockel FM2 bezeichnet einen Prozessorsockel des Unternehmens AMD, der für den Einsatz in Desktop-Computern konzipiert wurde. Er wurde Anfang Juni 2012 in Zusammenhang mit  APU-Modellen der Trinity-Reihe vorgestellt. FM2 unterstützt diverse Prozessormodelle aus den Reihen Trinity und Richland. Diese wurden nach dem Konzept AMD Fusion entworfen, enthalten neben den  CPU-Kernen der Piledriver-Generation und dem Speichercontroller sämtliche Northbridge-typischen Funktionen und Schnittstellen sowie Grafik- und Videoprozessor  (Unified Video Decoder).
Im Wesentlichen ähneln die Eigenschaften des Sockels denen des Vorgängers FM1. Der Bedarf für den neuen Sockel ergab sich aus der Multi-Display-Unterstützung EyeFinity und veränderten Anforderungen an die Stromversorgung bei  den Prozessoren der Trinity- und Richland-Generation.

Beschreibung Sockel AM4 Prozessoren (CPU)

AM4 ist ein CPU-Sockel der Firma AMD mit 1331 Pins, der APUs der Bristol-Ridge-Generation und die Ryzen-Prozessoren aufnehmen kann.
Es ist der erste Sockel von AMD, der DDR4-Speicher unterstützt (bis zu vier Module im Dual-Channel-Betrieb). Er ist sowohl zu CPUs als auch zu APUs kompatibel und deckt das gesamte Spektrum von  Low- bis High-End ab. Dementsprechend sind auch verschiedene Chipsätze vorhanden: X470, B450, X370, B350, A320, X300, B300, A300. Seit dem 2. März 2017 wird er für die Ryzen CPUs verwendet[. Der zuvor geplante Sockel FM3 wird durch  AM4 ersetzt.
Der AM4 ist zu früheren AMD-Sockeln nicht kompatibel, was sowohl für Prozessoren als auch Prozessorkühler gilt. Die Kühler-Montagebohrungen des Mainboards bilden ein Rechteck von 54 mm × 90 mm  (gegenüber 48 mm × 96 mm bei AM3+ und FM2+). Für einige Kühlermodelle werden Umrüstsätze angeboten.

Beschreibung Sockel sTR4 Prozessoren (CPU)

TR4, auch SP3r2 genannt, ist ein CPU-Sockel der Firma AMD mit 4094 Pins. Er kann CPUs der Threadripper-Baureihe aufnehmen, mit der AMD das Highend-Segment bedient. Sie basieren auf  der Zen-Architektur.
TR4 unterstützt DDR4-Speicher mit Quad-Channel-Anbindung und bis zu 128 GB pro RAM-Modul, verfügt über 64 PCIe-Lanes und verwendet den (mit dem X370 verwandten)  X399-Chipsatz.
Im Gegensatz zum Sockel AM4 ist der TR4 nicht in PGA-, sondern in LGA-Technik ausgeführt. Er ist mechanisch baugleich mit dem Sockel SP3 für die EPYC genannten  Serverprozessoren, aber zu diesem nicht kompatibel.

Beschreibung Sockel sTRX4 Prozessoren (CPU)

sTRX4 ist ein CPU-Sockel der Firma AMD mit 4094 Pins. Er ist für die Threadripper-Prozessoren der dritten Generation mit Zen-2-Architektur gedacht, mit denen AMD das Highend-Segment  bedient.
TR4 unterstützt DDR4-Speicher mit Quad-Channel-Anbindung, verfügt über 88 PCIe-4.0-Lanes und verwendet den TRX40-Chipsatz.
Der sTRX4 ist in LGA-Technik ausgeführt. Er ist mechanisch identisch mit dem Vorläufer Sockel TR4 und dem Sockel SP3 für die EPYC genannten Serverprozessoren, aber aufgrund anderer  Pinbelegung zu diesen inkompatibel.

Quelle: Wikipedia.org / Prozessoren
Quelle: Wikipedia.org / AMD
Quelle: Wikipedia.org / Sockel AM2 / AM2+
Quelle: Wikipedia.org / Sockel AM3 / AM3+
Quelle: Wikipedia.org / Sockel FM2/FM2+
Quelle: Wikipedia.org / Sockel AM4
Quelle: Wikipedia.org / Sockel sTR4
Quelle: Wikipedia.org / Sockel sTRX4


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