AMD Mainboards (MB)

Neue und gebrauchte AMD Mainboards / Motherboards (MB) 

AMD Sockel: AM3/AM3+, FM2/FM2+, AM4/AM4+, sTR4, sTRX4

Beschreibung für Mainboards / Motherboards (MB)

Die Hauptplatine (englisch Mainboard, auch Motherboard) ist die zentrale Platine eines Computers. Auf ihr sind die einzelnen Bauteile wie  Prozessorsockel, RAM-Steckplätze, der BIOS-Chip mit der integrierten Firmware, Schnittstellen-Bausteine und Steckplätze für Erweiterungskarten montiert; die  dafür notwendigen Leiterbahnen sind auf mehrere Lagen (Layer) aufgeteilt.

Aufgaben:
Die Hauptplatine beinhaltet den Sockel für die CPU, Steckplätze für Speicherbausteine und Erweiterungskarten wie Grafik-, Sound- und Netzwerkkarten sowie Bausteine, die die Komponenten miteinander  verbinden. Die ehemalige Aufteilung in eine Northbridge für die hochperformante Anbindung von Arbeitsspeicher und Grafikkarte und eine Southbridge für Festplatte, PCI-Steckplätze und Peripheriegeräte verschwindet  derzeit (2010). Funktionen wie etwa der Speichercontroller sind mittlerweile in der CPU selbst integriert, weswegen ein Zwei-Chip-Design überflüssig wurde. Manche sprechen dennoch weiterhin von einer Southbridge und einem Chipsatz, obwohl es faktisch  nur noch ein zentraler Baustein auf der Hauptplatine ist.

Beschreibung Sockel AM3 / AM3+ Mainboards / Motherboards (MB)

Der Sockel AM3 ist ein Prozessorsockel des Unternehmens AMD. Er wurde Anfang Februar 2009 vorgestellt und ist direkter Nachfolger des Sockel AM2+.> Die größte Veränderung ist der  Umstieg von DDR2- auf DDR3-Arbeitsspeicher: Während AM2- und AM2+-CPUs einen Dual-Channel-DDR2-Speichercontroller beinhalten und der Sockel entsprechende Pins für  die Anbindung dieses Speicherbusses bereitstellen müssen, ist der Sockel AM3 für die Dual-Channel-Anbindung von DDR3-Speicher ausgelegt. AM3-CPUs besitzen deshalb einen DDR3-Speichercontroller. Bislang besitzen AM3-CPUs zusätzlich auch einen  DDR2-Speichercontroller, wodurch sie nach einem BIOS-Update auch auf älteren AM2/AM2+-Motherboards laufen können. Ältere AM2/AM2+-Prozessoren, einschließlich derjenigen aus der ersten Phenom-Serie mit Toliman- und  Agena-Kernen, sind jedoch wegen des fehlenden oder nicht freigeschalteten DDR3-Speichercontrollers nicht auf AM3-Motherboards lauffähig.
Die auf dem Sockel AM3 eingesetzten Phenom II, Athlon II und Sempron 1xx CPUs haben nicht die 941 Kontakte wie der Sockel selbst, sondern nur 938 Pins.
AM3+ ist eine Modifikation des AM3-Sockels, die für AMD-Prozessoren der FX-Serie benötigt wird. Alle AM3-Prozessoren funktionieren auch in einem AM3+-Mainboard, umgekehrt ist das nur eingeschränkt der Fall.  Während einige Mainboard-Hersteller dies (nach einem BIOS-Update) unterstützen, wird es von AMD nicht empfohlen.

Beschreibung Sockel FM2 / FM2+ Mainboards / Motherboards (MB)

Sockel FM2 bezeichnet einen Prozessorsockel des Unternehmens AMD, der für den Einsatz in Desktop-Computern konzipiert wurde. Er wurde Anfang Juni 2012 in Zusammenhang mit  APU-Modellen der Trinity-Reihe vorgestellt. FM2 unterstützt diverse Prozessormodelle aus den Reihen Trinity und Richland. Diese wurden nach dem Konzept AMD Fusion entworfen, enthalten neben den  CPU-Kernen der Piledriver-Generation und dem Speichercontroller sämtliche Northbridge-typischen Funktionen und Schnittstellen sowie Grafik- und Videoprozessor  (Unified Video Decoder).
Im Wesentlichen ähneln die Eigenschaften des Sockels denen des Vorgängers FM1. Der Bedarf für den neuen Sockel ergab sich aus der Multi-Display-Unterstützung EyeFinity und veränderten Anforderungen an die Stromversorgung bei  den Prozessoren der Trinity- und Richland-Generation.

Beschreibung Sockel AM4 Mainboards / Motherboards (MB)

AM4 ist ein CPU-Sockel der Firma AMD mit 1331 Pins, der APUs der Bristol-Ridge-Generation und die Ryzen-Prozessoren aufnehmen kann.
Es ist der erste Sockel von AMD, der DDR4-Speicher unterstützt (bis zu vier Module im Dual-Channel-Betrieb). Er ist sowohl zu CPUs als auch zu APUs kompatibel und deckt das gesamte Spektrum von  Low- bis High-End ab. Dementsprechend sind auch verschiedene Chipsätze vorhanden: X470, B450, X370, B350, A320, X300, B300, A300. Seit dem 2. März 2017 wird er für die Ryzen CPUs verwendet[. Der zuvor geplante Sockel FM3 wird durch  AM4 ersetzt.
Der AM4 ist zu früheren AMD-Sockeln nicht kompatibel, was sowohl für Prozessoren als auch Prozessorkühler gilt. Die Kühler-Montagebohrungen des Mainboards bilden ein Rechteck von 54 mm × 90 mm  (gegenüber 48 mm × 96 mm bei AM3+ und FM2+). Für einige Kühlermodelle werden Umrüstsätze angeboten.

Beschreibung Sockel sTR4 Mainboards / Motherboards (MB)

TR4, auch SP3r2 genannt, ist ein CPU-Sockel der Firma AMD mit 4094 Pins. Er kann CPUs der Threadripper-Baureihe aufnehmen, mit der AMD das Highend-Segment bedient. Sie basieren auf  der Zen-Architektur.
TR4 unterstützt DDR4-Speicher mit Quad-Channel-Anbindung und bis zu 128 GB pro RAM-Modul, verfügt über 64 PCIe-Lanes und verwendet den (mit dem X370 verwandten)  X399-Chipsatz.
Im Gegensatz zum Sockel AM4 ist der TR4 nicht in PGA-, sondern in LGA-Technik ausgeführt. Er ist mechanisch baugleich mit dem Sockel SP3 für die EPYC genannten  Serverprozessoren, aber zu diesem nicht kompatibel.

Beschreibung Sockel sTRX4 Mainboards / Motherboards (MB)

sTRX4 ist ein CPU-Sockel der Firma AMD mit 4094 Pins. Er ist für die Threadripper-Prozessoren der dritten Generation mit Zen-2-Architektur gedacht, mit denen AMD das Highend-Segment  bedient.
TR4 unterstützt DDR4-Speicher mit Quad-Channel-Anbindung, verfügt über 88 PCIe-4.0-Lanes und verwendet den TRX40-Chipsatz.
Der sTRX4 ist in LGA-Technik ausgeführt. Er ist mechanisch identisch mit dem Vorläufer Sockel TR4 und dem Sockel SP3 für die EPYC genannten Serverprozessoren, aber aufgrund anderer  Pinbelegung zu diesen inkompatibel.

Quelle: Wikipedia.org / Mainboards / Motherboards (MB)
Quelle: Wikipedia.org / AMD
Quelle: Wikipedia.org / Sockel AM3 / AM3+
Quelle: Wikipedia.org / Sockel FM2/FM2+
Quelle: Wikipedia.org / Sockel AM4
Quelle: Wikipedia.org / Sockel sTR4
Quelle: Wikipedia.org / Sockel sTRX4


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